Meine eigenes Buch – ich habe es einfach gemacht
Kurz gesagt: Worum geht’s hier?
Heute teile ich etwas Persönliches: Ich habe mein eigenes Buch geschrieben. Nicht perfekt. Nicht glatt. Nicht „Verlags-Politur-ready“. Aber: echt. Und genau das war der Punkt.
Vielleicht denkst du gerade: „Klingt schön… aber ich könnte das nie.“ Dann ist dieser Text für dich. Nicht als Motivationsposter – sondern als realistischer Blick darauf, wie aus einem Gefühl ein Manuskript wird. Und wie aus einem Manuskript ein Buch.
Wohin möchtest du springen?

- Ein ehrlicher Blick: von „das will raus“ bis Veröffentlichung.
- Mini-Fahrplan (5 Schritte), ohne Overload.
- BoD vs. Amazon KDP – als einfache Entscheidungshilfe.
- Trust-Check (ISBN, Impressum, DNB) als Erinnerung.
Wie alles angefangen hat: nicht mit einem Plan, sondern mit einem Gefühl
Ich saß nicht da mit Businessplan und Positionierung und dachte:
„So. Jetzt schreibe ich ein Buch.“
Es war eher so:
- da waren Gedanken
- da waren Gefühle
- da waren Themen wie Frequenz, Bewusstsein, innere Ruhe, Heilung
- und dieser Satz: „Das will raus.“
Also habe ich angefangen.
Mal klar, mal chaotisch, mal mit rotem Faden, mal mitten aus dem Bauch.
Und irgendwann passierte das, was fast immer passiert, wenn man dranbleibt:
Aus ein paar Seiten wurde ein Manuskript.
Aus dem Manuskript wurde ein Buch.
Und aus einem Buch wurden mehrere.
Warum Selfpublishing: Buch veröffentlichen ohne auf Erlaubnis zu warten
Ich habe mich für Selfpublishing in Deutschland entschieden – also: Buch im Selbstverlag veröffentlichen.
Warum? Weil ich nicht warten wollte, bis jemand entscheidet:
- ob meine Geschichte „Marktpotenzial“ hat
- ob meine Sprache „reinpasst“
- ob meine Themen „Mainstream-tauglich“ sind
Was Selfpublishing für mich bedeutet
- Eigenverantwortung: Ich kümmere mich um Inhalt, Form, Veröffentlichung.
- Freiheit: Ich schreibe, wie es sich wahr anfühlt – nicht wie ein Konzept meint, dass es sein muss.
- Nähe: Zwischen mir und dir als Leser:in steht weniger Filter.
Nein. Und weißt du was? Das ist okay.
Wenn du es professioneller willst, gibt es dafür sinnvolle Schritte (kommt gleich im Fahrplan).
„Ich bin nicht gut genug, um ein Buch zu schreiben…“ – wirklich?
Viele scheitern nicht daran, dass sie nicht schreiben können. Sie scheitern daran, dass sie nicht anfangen – oder zu früh über sich urteilen.
Typische Gedanken:
- „Wer will das lesen?“
- „Es gibt schon tausend Bücher dazu.“
- „Ich bin kein Profi.“
- „Erst wenn es perfekt ist…“
Es braucht nicht „das perfekte Buch“. Es braucht ehrliche Stimmen.
Ein Buch ist mehr als ein Produkt. Es ist ein Stück von dir: „Hier. So sehe ich die Welt.“
Mini-Fahrplan: 5 Schritte vom ersten Satz zur Veröffentlichung
Beispiel: „Dieses Buch ist für Menschen, die … (z. B. gestresst sind / sich neu orientieren / innerlich ruhiger werden wollen).“
Das gibt deinem Schreiben Richtung, ohne dich einzuengen.
Hier gilt: erst raus, dann schön.
Die Rohfassung ist nicht der Moment für Perfektion – sie ist der Moment fürs Entstehen.
Jetzt wird aus „Text“ ein Buch.
Du prüfst: Was gehört rein? Was ist Wiederholung? Was ist Kern?
Wenn du investierst, dann ist Lektorat/Korrektorat oft die beste Stelle: lesbarer, klarer, professioneller.
Hier kommt Selfpublishing praktisch ins Spiel – und du hast mehrere Wege.
BoD vs. Amazon KDP: Welche Veröffentlichung passt zu dir?
Du musst dich nicht sofort „für immer“ entscheiden. Aber als Orientierung:
Option A: BoD / Print-on-Demand
Print on Demand heißt: Dein Buch wird gedruckt, wenn jemand bestellt. Super, wenn du keine großen Lagerkosten willst.
BoD ist für viele attraktiv, weil es klassische Buch-Logik (Print, ISBN, Handel) abbilden kann – je nach Paket/Setup.
Option B: Amazon KDP veröffentlichen
Amazon KDP ist häufig der schnellste Weg, wenn du:
• Amazon als Hauptplattform willst
• E-Book und/oder Taschenbuch unkompliziert veröffentlichen möchtest
• vieles selbst steuern willst
Frag dich nur:
• Will ich eher „Buchhandel/überall“ oder „Amazon-first“?
• Will ich eher Print, E-Book oder beides?
Trust-Checkliste: 3 Dinge, die du beim Selfpublishing auf dem Schirm haben solltest
Kein Rechtsrat – nur eine pragmatische Erinnerung, damit du nicht überrascht wirst:
- 1ISBN – ja oder nein?
Eine ISBN kann sinnvoll sein, wenn du breiter auffindbar sein willst. Manche Dienste bieten ISBN-Optionen an – je nach Modell. - 2Impressum im Buch
In Deutschland ist das Thema Impressum (je nach Medium/Vertrieb/Publikationsform) relevant. Wenn du unsicher bist, nutze Plattform-Hinweise oder hol dir kurze Beratung.
3Pflichtexemplar / Deutsche Nationalbibliothek
Bei Veröffentlichungen kann die Ablieferungspflicht relevant sein. Einmal klären – dann ist es kein Drama.
Kurz gesagt: lieber einmal sauber prüfen als später überrascht sein.Warum Schreiben mehr verändert als nur „ein Buch haben“
Wenn du ein Buch schreibst, passiert etwas Spannendes:
Du sortierst dein Inneres.
Du findest Worte für Dinge, die vorher nur Gefühl waren.
Du erkennst Muster, weil du sie erklären willst.Ein Buch ist:
• ein Prozess
• eine Begegnung mit dir selbst
• eine Einladung an andere
Und selbst wenn es nur 10 Menschen lesen: Es ist real. Es ist draußen. Es ist deins.Mein Beispiel: „Im Takt mit dir selbst“
Wenn du sehen willst, wie so etwas aussehen kann: Eines meiner Bücher heißt „Im Takt mit dir selbst“.
Du kannst es direkt beim Verlag bestellen oder bei Händler-Plattformen finden:Wenn du auch ein Buch schreiben willst: 3 Fragen (für deinen Start heute)
- Was wäre der Arbeitstitel deines Buches – spontan?
- Für wen ist es gedacht? (1 Satz)
- Was ist die erste Mini-Etappe?
20 Minuten Rohtext · 1 Kapitelüberschrift · 10 Bulletpoints „was rein soll“
Merksatz: Du brauchst keinen Verlag, um Autor:in zu sein. Du brauchst den Mut, anzufangen.Meine Einladung an dich
Wenn du mit dem Gedanken spielst, dein eigenes Buch zu schreiben, oder schon etwas in der Schublade hast:
👉 Du darfst dich gern melden.
Ich nehme dir nichts komplett ab (und will das auch nicht 😉), aber ich kann:
• meine Erfahrungen teilen (Selfpublishing, Prozess, Stolpersteine)
• Fragen beantworten
• dir helfen, klarer zu sehen, was als nächster Schritt sinnvoll istMich interessiert nicht nur das Manuskript – mich interessiert der Mensch dahinter.
Zum Schluss: Jetzt bist du dran
Wenn du magst, schreib mir in die Kommentare:
1) Was wäre der Titel deines Buches?
2) Was hält dich am meisten zurück: Zeit, Perfektionismus, Angst vor Bewertung, fehlende Struktur?
3) Wenn du schon veröffentlicht hast oder willst: eher BoD/Print-on-Demand oder Amazon KDP – und warum?
Ich bin gespannt, was in dir „raus will“.
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