Lebe dein Leben, wie es dir gefällt – eine Einladung an dein inneres Kind

Lebe dein Leben, wie es dir gefällt – eine Einladung an dein inneres Kind
(bewusst leben, spielerisch leben, Lebensfreude zurückgewinnen – mit einfachen inneres Kind Übungen im Alltag)

Kurz gesagt: Worum geht’s hier?

Du bist nicht auf die Welt gekommen, um nur Termine abzuarbeiten, Erwartungen zu erfüllen und irgendwann „wenn alles erledigt ist“ mal kurz zu atmen.

Erinnerst du dich, wie es war, als du noch nicht ständig funktionieren musstest? Als Spielen, Entdecken und Ausprobieren normal war – ohne die Frage: „Bringt das was?“

Merksatz: Hier geht’s nicht um Nostalgie – sondern um Lebendigkeit (bodenständig, ohne Kitsch).

Wohin möchtest du springen?

Tipp: Wenn du sofort starten willst: „10-Minuten-Spielzeit“ im Übungs-Block.
Lebe dein Leben, wie es dir gefällt – eine Einladung an dein inneres Kind - Bewusstes Leben heute
Was du mitnimmst
  • Inneres Kind bodenständig erklärt (ohne Kitsch).
  • 6 Mini-Übungen: klein, machbar, alltagstauglich.
  • Ein „Spielraum“ zurück – ohne Lebensumsturz.
  • Ein sanfter Hinweis, falls es emotional tief wird.

Was ist das innere Kind eigentlich?

Wenn wir vom inneren Kind sprechen, meinen wir meist den Teil in uns, der früher natürlich da war: Neugier, Gefühl, Spiel, spontane Freude – aber auch Verletzlichkeit, Scham oder das Bedürfnis nach Sicherheit.

Dein inneres Kind ist nicht weg. Es ist nur leiser geworden unter Sätzen wie:

  • „Sei vernünftig.“
  • „Reiß dich zusammen.“
  • „Dafür hast du keine Zeit.“
  • „Erst die Pflicht, dann das Leben.“
Inneres Kind heilen heißt nicht, zurück in die Vergangenheit zu fliehen. Es heißt: dem kindlichen Teil in dir heute Raum geben – im Hier und Jetzt. Damit du wieder mehr du selbst wirst.

Wenn du das Thema „bewusst leben“ als Basis dafür stärken willst:

Bewusstsein & Achtsamkeit verstehen →

Warum wir uns von uns selbst entfernen

Viele entfernen sich nicht bewusst von sich – es passiert langsam.

1) Leistung und Bewertung

Schule, Job, Alltag: Oft zählt „richtig“ mehr als ehrliches Probieren. Spielen wird ersetzt durch „nützlich sein“.

2) Rollen statt Lebendigkeit

Du wirst „die Vernünftige“, „der Starke“, „die Zuverlässige“. Rollen helfen – bis sie dich einengen.

Rolle vs. echtes Selbst →
3) Funktionieren im Stressmodus

Wenn dein Nervensystem auf Alarm ist, geht es ums Durchkommen – nicht um Freude. Das innere Kind rutscht an den Rand.

Nervensystem regulieren →
Merksatz: Je mehr du im Alarm bist, desto weniger Spielraum hat Lebendigkeit.

Was „Lebe dein Leben, wie es dir gefällt“ wirklich bedeutet

Es bedeutet nicht:

• alles hinschmeißen
• radikal aussteigen
• egoistisch werden

Es bedeutet:

• dein Leben wieder gestalten, statt es nur abzuarbeiten
• Kontakt zu dem bekommen, was dich lebendig macht
• dir Zeit erlauben, die keinen Zweck hat – außer, dass sie dir gut tut

Der erwachsene Kern

Ein bewusstes Leben ist kein Drama. Es ist oft einfach: ehrlicher.

Merksatz: Du musst nicht „mehr machen“. Du musst dich wieder öfter spüren.

6 innere Kind Übungen für den Alltag

(klein, machbar, ohne Schuldgefühl – um Lebensfreude zurückzugewinnen)

1) Kindheits-Freude-Liste (5 Minuten)

Schreib 3–5 Dinge auf: Womit konntest du dich als Kind beschäftigen? Was war „grundlos gut“? Übersetze dann in eine Erwachsenen-Version (10 Minuten reichen).

2) 10-Minuten-Spielzeit (ohne Sinn-Druck)

Timer 10 Minuten. Mach etwas, das keinen Zweck hat außer: „Es tut mir gut.“ Zeichnen, bewegen, Fotos, Mini-Entdecken – ohne Ergebnis.

3) Zeit ohne Leistung (20 Minuten)

Viele entspannen erst, wenn „alles erledigt“ ist. Problem: Es ist nie alles erledigt. Übe bewusst: 20 Minuten ohne Produktivität. Satz: „Ich muss mir Freude nicht verdienen.“

4) Komfortzone testen – mit Neugier

Frag: „Was wäre ein kleiner Schritt, der sich neugierig anfühlt – nicht bedrohlich?“ Ein Kurs, ein Ort, ein Mini-Projekt, ein ehrlicher Satz. Ein Schritt reicht.

5) Bewertungs-Stopp: Fühlen statt „gut genug“

Frag: „Wie fühlt es sich an, das zu tun?“ statt „Ist das gut genug?“ Du darfst wieder Anfänger:in sein.

6) Selbstmitgefühl, wenn’s nicht nur fröhlich ist

Manchmal kommt Traurigkeit/Scham hoch. Mini-Übung (30 Sek.): 1) „Das ist gerade schwer.“ 2) „Ich darf menschlich sein.“ 3) „Ich bleibe freundlich mit mir.“

Merksatz: Inneres-Kind-Arbeit ist oft nicht „groß“. Sie ist: regelmäßig ein kleines Stück Rückverbindung.

Wenn es wehtut: ein kurzer, wichtiger Hinweis

Inneres Kind Arbeit kann berühren. Manchmal auch tief. Wenn dabei sehr starke Gefühle hochkommen und du dich überflutet fühlst, hol dir Unterstützung. Du musst das nicht alleine halten.

Wie sich ein Leben anfühlt, das wieder mehr deines ist

Es wird nicht jeden Tag spektakulär sein. Aber du merkst:

  • du bist häufiger bei dir statt nur im Außen
  • du hast wieder echte Freude, nicht nur Erleichterung
  • du triffst Entscheidungen, die stimmiger sind
  • du lebst bewusster, ohne ständig zu kämpfen
Ein bewusstes Leben entsteht nicht durch eine große Revolution, sondern durch kleine tägliche Rückverbindungen.

Jetzt bist du dran

Stell dir vor, dein inneres Kind könnte heute einen Wunsch äußern: Was würde es sich von dir wünschen?

1) Was war dein liebstes Spiel oder deine liebste Beschäftigung als Kind?

2) Was wäre die Erwachsenen-Version davon – als 10-Minuten-Spielzeit diese Woche?

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