Eine Stimme aus der MindArt-Community – „Ich bin kein Coach. Kein Mentor. Ich bin einfach ich.“

Eine Stimme aus der MindArt-Community – „Ich bin kein Coach. Kein Mentor. Ich bin einfach ich.“
(Leserbrief, innere Mitte finden, Demut lernen, Bewusstseinsarbeit – ein ehrlicher Erfahrungsbericht)

Worum es hier geht

Manchmal sind es nicht die großen Autor:innen, Coaches oder „öffentlichen Stimmen“, die uns am tiefsten berühren. Manchmal ist es ein Mensch, der einfach ehrlich von seinem Weg erzählt.

Hinweis: Heute teile ich eine solche Stimme aus der MindArt-Community – mit ausdrücklicher Zustimmung der Person und so anonymisiert, dass keine Rückschlüsse möglich sind.
Ein Leserbrief im Mind Art Universe - ich bin kein Coach, kein Mentor - ich bin einfach ich
Was dich erwartet
  • Ein anonymisierter Leserbrief – mit Einwilligung.
  • Demut als „innerlich landen“ statt kleinmachen.
  • Drei Mini-Impulse für mehr Halt im Alltag.
  • Ein klarer Hinweis: kein Therapieersatz.

„Ich bin einfach ich“ – der Kern dieses Leserbriefs

Eine Leserin schrieb mir:

„Ich bin keine Autorin, keine Mentorin oder Coach.
Ich bin aber ich.
Ich bin dankbar dafür, dass ich zu denen gehöre, die aufwachen.
Ich schaue lieber nach innen, um meiner Seele zuzuhören.
Meine Gedanken sind sehr tiefgründig und mein Wesen ist sehr feinfühlig.
Ich bin nicht besser oder schlechter als andere.
Einfach anders. Einfach ich.“
Schon in diesen Zeilen steckt etwas Seltenes: kein Marketing, keine Rolle, kein „ich muss wirken“ – nur Präsenz.

Wenn dich dieses Thema „Rolle vs echtes Selbst“ besonders trifft, passt dieser Beitrag als vertiefender Spiegel:

Du bist mehr als dein Image →

Demut: nicht kleinmachen – sondern innerlich landen

Die Leserin schreibt weiter:

„Demut zu fühlen und zu verstehen, war für mich einer der schönsten Momente. Diese wunderbare Eigenschaft lässt mich schnell meine Mitte finden, hier und jetzt zu sein, mein Gegenüber so zu nehmen, wie er ist – ohne mich dabei zu verlieren.“

Demut ist nicht „ich bin weniger“. Demut ist eher: „Ich muss mich nicht aufblasen, um echt zu sein.“

Innere Mitte finden – ohne Perfektion

Eine Form von innerem Boden. Ein ruhiges Ja zum Menschsein.

Merksatz: Innere Mitte entsteht oft durch Annehmen – nicht durch Optimieren.

Wenn du dazu eine alltagstaugliche Mini-Routine brauchst, die dich schnell zurück zu dir holt:

Stabile innere Mitte (Mini-Reset) →

Krise: Burnout, Ängste, Depression – und das Nein zum Aufgeben

Dann wird der Brief noch klarer, noch mutiger:

„Bis es dazu kam, habe ich mich verloren, mit Burnout, Ängsten und starken Depressionen gekämpft. Da ich eine sehr liebende Mutter bin, war das Aufgeben keine Option für mich. Für meinen Sohn, für seine Zukunft, für sein Bewusstsein, dass eine Krise noch kein Untergang ist. Im Gegenteil: Jede Krise ist eine Einladung zum Wachsen.“
Merksatz: Über Mitte zu sprechen ist leicht, wenn alles ruhig ist. Aber mitten im inneren Sturm weiterzugehen – das ist eine andere Liga.

Wenn du gerade versuchst, dein System überhaupt wieder runterzufahren, könnte dieser Beitrag ein guter Einstieg sein:

Nervensystem regulieren →

„Noch nicht fertig“ – aber auf dem Weg

Die Leserin schreibt:

„Es ist alles noch frisch und meine Aufgabe noch nicht vollendet. Nicht alles, was nicht zu mir gehört, ist zum Schweigen gebracht. Meine Bestimmung noch nicht ganz gefunden, meine Aufgabe nicht ganz erfüllt. Aber ich bin auf dem Weg … für meinen Sohn – und auch für mich.“

Der heilsamste Satz

„Ich bin auf dem Weg.“

Nicht: „Ich bin fertig.“ Sondern: „Ich nehme mich ernst. Ich gehe weiter. Ich erlaube mir, Mensch zu sein – mitten im Prozess.“

Wenn du das Thema „Bestimmung ohne Druck“ kennst und brauchst:

Lebenszweck finden ohne Druck →

Warum ich diesen Leserbrief mit dir teile

Weil viele Menschen still denken:

  • „Ich bin kein Coach, kein Mentor – wer bin ich schon?“
  • „Ich habe kein fertiges Konzept.“
  • „Ich kämpfe selbst noch, also halte ich lieber den Mund.“
Und genau da wirkt dieser Brief wie ein Gegenmittel: Deine Stimme zählt – auch wenn du noch mittendrin bist.

Manchmal inspirierst du andere nicht dadurch, dass du „fertig“ bist, sondern dadurch, dass du sagst: „Ich bin noch unterwegs – aber ich gehe weiter.“

Was du für dich mitnehmen kannst (3 Mini-Impulse)

Keine großen Programme. Nur kleine, echte Schritte.

1) Der 1-Satz für innere Mitte

Wenn du merkst, dass du dich verlierst:
„Ich muss gerade nichts beweisen. Ich darf hier sein.“

2) Demut-Übung (ohne Kleinmachen)

Einmal am Tag kurz:
„Ich bin nicht besser und nicht schlechter – ich bin einfach ich.“

3) „Auf dem Weg“ statt „nicht gut genug“

Wenn dein innerer Kritiker anspringt:
„Ich bin nicht gescheitert. Ich bin auf dem Weg.“

Diese Sätze lösen nicht alles. Aber sie geben Halt. Und Halt ist oft der Anfang.

Wenn Perfektionismus dabei dein häufigster Gegenspieler ist, passt das hier sehr gut:

Endlich unperfekt →

Wenn du dich in Burnout, Angst oder Depression wiedererkennst

Dieser Beitrag ist ein Community-Text – kein Therapieersatz. Wenn du gerade sehr belastet bist, hol dir bitte Unterstützung. Du musst das nicht alleine tragen.

TelefonSeelsorge (kostenfrei & anonym, Tag und Nacht):
116 123
0800 111 0 111
0800 111 0 222

Wenn du eher das Gefühl hast „Erholung greift nicht mehr“, kann dieser Beitrag als Orientierung helfen:

Burnout-Symptome – was tun? →

Deine Stimme im MindArt Universe

Dieser Leserbrief zeigt, wie wertvoll echte Erfahrungen sind – ohne Maske, ohne Selbstdarstellung.

Wenn du selbst feinfühlig bist, Krisen erlebt hast, dich „anders“ fühlst oder einfach unterwegs bist: Du bist hier willkommen.

1) Was hat dich in diesem Leserbrief am meisten berührt?

2) Wo erkennst du dich wieder – im Kämpfen, im Aufstehen, im „noch nicht fertig sein“?

3) Welcher Satz hilft dir, wenn es innen dunkel wird?

Wenn du deine Geschichte teilen willst: gern kurz, gern anonym, gern so wie es für dich stimmig ist.

Mini-Snippets zum Teilen (für Social Media)

Drei kleine Kacheln – perfekt als Zitat/Impuls/Frage. Du kannst sie 1:1 in Caption, Story oder Kommentar übernehmen.

Zitat

„Ich bin nicht besser oder schlechter als andere. Einfach anders. Einfach ich.“

Manchmal reicht ein Satz, um wieder Boden zu spüren.

Merksatz

Du musst niemand sein, um wertvoll zu sein.

Nicht Rolle. Nicht Show. Präsenz.

Frage

Welcher Satz hilft dir, wenn es innen dunkel wird?

Wenn du magst: schreib nur einen Satz. Kurz reicht.

Abspann

Abspann: Unterstütze MindArt Universe

Wenn dir dieser Beitrag etwas gegeben hat, kannst du das Projekt so stärken:

Weitere Artikel

Unterbewusstsein ohne Hokuspokus

Selbstbild verstehen: Warum du dich nicht objektiv wahrnimmst

Selbstmitgefühl lernen: 7 Übungen für eine Freundschaft mit dir selbst

Bewusst leben: Authentizität im Alltag – wie du wieder mehr du selbst wirst

Privates Kontaktformular
Name

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert